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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2017
Reformationsjubiläum: Was bleibt?
Ein Streitgespräch zwischen Thies Gundlach, Margot Käßmann und Dorothea Wendebourg
Der Inhalt:

Was kostet eine Gewehrkugel?

von Walter Odhiambo, Arzt, IPPNW Kenia vom 10.11.2017

Olivier ist ein 17-jähriger Junge aus dem Kongo. Sein Vater arbeitet in einer Diamantenmine. Eines Tages trafen Soldaten einer kongolesischen Rebellenarmee im Dorf der Familie ein. Sie vermuteten Diamanten bei Olivier und schossen ihm ins Gesicht, als sie feststellten, dass er keine hatte. Olivier hatte Glück und überlebte, vor allem dank der Hilfe seiner Familie und Nachbarn. Seine Kieferknochen waren durch die Kugel zertrümmert worden. Das nächste Krankenhaus befindet sich 300 Kilometer entfernt, in Kenia. Es dauerte über ein Jahr, bis Olivier endlich das Geld zusammenhatte, um die medizinische Behandlung zu finanzieren und seine Reise durch Kongo und Uganda nach Kenia anzutreten. In einer Klinik in Nairobi konnte Oliviers Kiefer mittels Implantaten wiederhergestellt werden. Die Operation dauerte neun Stunden. Danach musste Olivier noch mehrere Tage im Krank

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