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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2017
Reformationsjubiläum: Was bleibt?
Ein Streitgespräch zwischen Thies Gundlach, Margot Käßmann und Dorothea Wendebourg
Der Inhalt:

»Der Papst ist ein Realpolitiker«

von Thomas Seiterich, Michael Schrom vom 10.11.2017
Rund 50 000 Katholiken bekräftigten in einer Online-Petition Franziskus in seiner Amtsführung. Doch wie sieht diese genau aus? Fragen an den Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller
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Publik-Forum: Herr Professor Schüller, wie erklären Sie sich, dass rund 50 000 Katholiken in einer Online-Petition Franziskus darum bitten, sich nicht von seiner Amtsführung abbringen zu lassen?

Thomas Schüller: Die überwältigende Resonanz zeigt die breite Unterstützung für Papst Franziskus und seine bisherigen inhaltlichen Akzentsetzungen. Zudem wird seinen zahlenmäßig kleinen, aber medial wirkmächtigen illoyalen Kritikern die Rote Karte gezeigt. Denn diese verweigern böswillig dem Papst die Gefolgschaft und schwingen sich mit theologischen Antworten von gestern zum Gegenlehramt auf.

Vielen gilt Franziskus als ein Papst, der die katholische Kirche aus den Fesseln des Kirchenrechts befreit – hin zu mehr Barmherzigkeit. Sehen Sie

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