Unterschreiben für den Papst
von
Michael Schrom
vom 27.10.2017
Wenn Katholiken dem Papst versichern, dass sie dankbar für seine »mutige und theologisch wohl begründete Amtsführung« sind, und ihn zugleich per Unterschrift bitten, von seinem »eingeschlagenen Weg nicht abzuweichen«, hat dies – wie man im Badischen sagt – ein »Gschmäckle«. In solchen Formulierungen mischen sich huldvolle Ergebenheitsadressen mit kirchenpolitischem Interesse. Es klingt wie Einflüsterung bei Hofe.
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Datum der Erstveröffentlichung: 27.10.2017

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