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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2016
Schwester Kuh
Was wir den Tieren schulden
Der Inhalt:

Aufgefallen
Die Gegenkandidatin

Einst sang sie in einer Folk-Band, heute kandidiert sie für das Amt der US-Präsidentin: Die Ärztin und grüne Politikerin Jill Stein will ganz nach oben

Jill Stein, die Präsidentschaftskandidatin der US-Grünen, hat mehr Macht, als die meisten ahnen. Sie könnte zur Gefahr für Hillary Clinton werden und ungewollt zum Erfolg des Republikaners Donald Trump beitragen. Die 66-jährige Ärztin aus Massachusetts wirkt ruhig und gefasst, wenn sie über ihr Wahlprogramm spricht. Inhaltlich will sie so ziemlich alles, was die Kandidaten der großen Parteien nicht wollen: Stein will die Macht der großen Banken brechen. Sie plädiert für die allgemeine Krankenversicherung und eine Umweltpolitik, die den Klimawandel bekämpft und auf erneuerbare Energien setzt.

Stein will eine Rassismus-Diskussion, die Entschädigungen an schwarze Bürger mit einschließt. Sie fordert Schuldenerlass für Amerikas Studenten, will das Militärbudget halbieren, Militärstützpunkte im Auslan