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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2021
Der vergessene Frieden
Warum zivile Konfliktlösungen so wichtig sind und was die Kirchen dafür tun
Der Inhalt:

Mediation
Den Feind zum Menschen machen

vom 13.06.2021
Sie war in Afghanistan, im Kosovo und in ihrem eigenen Land im Einsatz. Die nordirische Mediatorin Mary Montague erklärt, worauf es bei ihrer Arbeit in Konfliktregionen ankommt.
An der Versöhnung in Nordirland hatte Mary Montague einen großen Anteil. Sie arbeitet seit mehr als 40 Jahren als Mediatorin dort und in anderen Konfliktregionen (Foto:privat)
An der Versöhnung in Nordirland hatte Mary Montague einen großen Anteil. Sie arbeitet seit mehr als 40 Jahren als Mediatorin dort und in anderen Konfliktregionen (Foto:privat)
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Ich habe es mir nicht ausgesucht, eine Friedensarbeiterin zu sein. Aber der Krieg kam vor meine Haustür. Die IRA war in meiner katholischen Gemeinde sehr aktiv – also war es die britische Armee auch. Als ich mit meinem zweiten Kind schwanger war – ich hatte schon eine leibliche Tochter und Pflegekinder –, wurde mir klar: Die Gewalt auf unseren Straßen traumatisiert die Kinder. Was die Kinder hier erlebt haben, wenn die bewaffneten Männer der britischen Armee ins Haus eindrangen oder wenn die IRA ein Haus übernahm, um von dort eine Attacke zu starten – das verwundet sie fürs Leben. Dagegen friedlich vorzugehen blieb stets meine wichtigste Motivation.

Ich wollte das Leben für Kinder besser machen, egal wo. Denn wer traumatisiert aufwächst, wird immer zu kämpfen haben. Doch ich wusste auch, vor all

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