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Fußball-Europameisterschaft
Das Ende der schönen Erzählung

Die Deutsche Nationalmannschaft taugt nicht mehr als Symbol für die Integrationskraft des Fußballs. Zum Glück ist das so. Eine Analyse anläßlich der EM zum Verhältnis Fußball und Gesellschaft.
von Judith Bauer , Constantin Wißmann vom 15.06.2021
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Was bringen Integrationskampagnen? (Foto: PA/DPA//Revierfoto)
Was bringen Integrationskampagnen? (Foto: PA/DPA//Revierfoto)

In den USA versucht der Präsident alljährlich die »Lage der Nation« in einer Rede zu beschreiben. In Deutschland, so scheint es, haben wir dafür alle zwei Jahre ein großes Fußballturnier. Wenn die deutsche Nationalmannschaft am 15. Juni in München gegen Frankreich das erste Mal den Ball berührt, dann geht es in erster Linie um ein Ergebnis der Europameisterschaft. Es geht aber auch darum, wie es gerade steht im ständigen Spannungsverhältnis zwischen diesem Sport an sich und seinem Stellenwert in der Gesellschaft. Viele Kompliziertheiten des Landes erscheinen dann wie unter einem Brennglas. Vor allem die der Integration. Auf die Bedeutung der integrativen Kraft des Fußballs wird von vielen Funktionären und Politikern ständig hingewiesen.

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Schlagwörter: EM Fußball Integration
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