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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2022
Neue Heimaten
Wie die Gläubigen ihre Kirche wieder in Besitz nehmen können
Der Inhalt:

Gesetze gegen Abtreibung
Ein Triumph für die christlichen Rechten

von Judith Bauer vom 05.06.2022
Schwangerschaftsabbrüche könnten in vielen US-Bundesstaaten bald verboten werden. Damit hätten religiöse Rechte eines ihrer wichtigsten Ziele erreicht. Der Einfluss der Evangelikalen und erzkonservativen Katholiken auf die säkularen Institutionen ist enorm und schadet vor allem Minderheiten.
Lautstark gegen Abtreibungen: Ein Demonstrant vor dem Supreme Court, wo bald über das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche entschieden wird (Foto: PA/NurPhoto/Allison Bailey)
Lautstark gegen Abtreibungen: Ein Demonstrant vor dem Supreme Court, wo bald über das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche entschieden wird (Foto: PA/NurPhoto/Allison Bailey)
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In breitem Südstaaten-Englisch erzählt Susan Dodd von ihren Erfahrungen als Frauenärztin in Tennessee: »Ich bekam Drohbriefe, meist waren sie religiös begründet. Ich würde es mein Leben lang bereuen, käme in die Hölle.« Oft protestierten Menschen vor der Abtreibungsklinik in Knoxville, wo sie arbeitete. Sie fühlte sich bedroht. Ihr Mann kaufte ihr irgendwann eine kugelsichere Weste für den Weg zur Arbeit.

Ein anstehendes Urteil des höchsten Gerichts der USA könnte nun dazu führen, dass Schwangerschaftsabbrüche in Tennessee und in vielen anderen US-Staaten verboten werden. Gynäkologinnen wie Susan Dodd, die seit einem Jahr in Rente ist, würden sich mit ihrer Arbeit strafbar machen. »Ich kann nicht fassen, dass es so weit gekommen ist«, sagt die 67-Jährige in einem Podcast der New York Times. Was

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Georg Lechner
07.06.202214:20
Wobei diese Fundis angesichts der Amokläufe eigenartig schweigsam sind - eine Forderung nach schärferen Waffengesetzen aus dieser Ecke habe ich bisher nicht gehört. Im Gegenteil, bisher sind Anläufe zur Verschärfung der Waffengesetze genau an den Höchstrichtern gescheitert. Der behauptete Lebensschutz führt sich durch die Praxis ad absurdum.