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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2018
Frieden in einer irren Welt
Katholikentag 2018: Ängste, Ideen, Sehnsüchte
Der Inhalt:

Auch Palästina ist gefordert

Frieden in Nahost: Es genügt nicht, sich auf das Feindbild Israel zu fixieren

Ja, richtig: Es herrscht eine große Asymmetrie zugunsten Israels. Das Land ist in Palästina Besatzungsmacht und ignoriert Uno-Resolutionen, in denen es aufgefordert wird, die besetzten Gebiete zu räumen. Stattdessen baut es immer wieder neue Siedlungen. Es drangsaliert Palästinenser bis an den Rand des Erträglichen. Doch jetzt rächt es sich, dass die palästinensische Führung mehrfach versäumt hat, bei Friedensverhandlungen substanzielle Fortschritte zu erzielen hin zu einer Zweistaatenlösung. Sie war wenig kompromissfähig. Dafür hält sie an einem revisionistischen Geschichtsbild fest. Sie pocht auf ein unrealistisches und zukunftsverneinendes Rückkehrrecht von Palästine