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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2018
Frieden in einer irren Welt
Katholikentag 2018: Ängste, Ideen, Sehnsüchte
Der Inhalt:

Netanjahu muss sich verantworten

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 25.05.2018
Frieden in Nahost: Undenkbar, solange Israels Soldaten auf Zivilisten schießen

An einem Konflikt ist selten einer alleine schuld. Aber was jüngst in Gaza geschah, ist keine gewaltsame Auseinandersetzung zweier gleich starker Gegner. Das israelische Militär stand palästinensischen Zivilisten gegenüber. Wer von »Ausschreitungen auf beiden Seiten« spricht, verhöhnt die Opfer und verdreht Tatsachen. Was jüngst in Gaza geschah, kann man als Massaker bezeichnen. Mindestens sechzig Menschen wurden von israelischen Scharfschützen gezielt erschossen, darunter ein beinamputierter Rollstuhlfahrer, ein Journalist und ein 14-jähriges Mädchen. Die Toten der vergangenen Wochen sind da noch gar nicht mitgerechnet.

Die Proteste im Gazastreifen gingen Beobachtern zufolge von ganz normalen Menschen aus – und nicht von der Hamas. Viele junge, gebildete Palästinenser in Gaza wissen, dass auch die Hamas Schuld trägt an ihrer miserablen

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