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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2012
Ende eines Traums?
Die Zukunft der arabischen Revolution
Der Inhalt:

»Man könnte jemanden töten«

von Latif Khaled* vom 04.05.2012
Im Syrien dieser Tage herrscht Willkür und nackte Gewalt. Eine diplomatische Lösung scheint unmöglich. Einblicke in ein Land, das seine Zukunft sucht
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Die ersten Eindrücke von Syrien waren von Chaos geprägt. Im Alter von 12 Jahren reiste ich das erste Mal dorthin. Vorher war es nicht möglich, weil mein Vater Probleme mit dem Militär hatte und jahrelang nicht einreisen konnte.

Um nach Syrien zu kommen, bedurfte es immer besonderer Planungen. Die Verwandtschaft musste reichlich beschenkt werden – schließlich reiste man aus dem reichen Deutschland an. Vor den Zollbeamten wusste ich nicht genau, wie ich mich verhalten sollte; der Umgangston war schroff. Die Männer nahmen unsere deutschen Reisepässe und die syrischen Personalausweise, die sie dann stundenlang bei sich behielten. Sie wollten Geld – für irgendetwas, das sie sich ausdachten. Vor allem meine Mutter wehrte sich und nahm in Kauf, dass wir aufgehalten wurden. Die andere Möglichkeit wäre g