Zum Tod von Rita Süssmuth
Vom Glück des Weitermachens

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Erwartungen über den Haufen werfen, das konnte Rita Süssmuth wie kaum eine sonst. So war auch die erste Begegnung mit ihr in den späten 1980er-Jahren: Bundesfamilienministerin Süssmuth, CDU, sollte einen wohlgesetzten Vortrag bei irgendeiner katholischen Versammlung halten. Das Manuskript war schon unter den Presseleuten verteilt, doch sie hielt sich einfach nicht daran und redete darüber, dass sich Frauen nicht mehr den Mund verbieten lassen sollten, in der Politik, der Gesellschaft, in ihrer katholischen Kirche.
Klar, dass diese Frau bei Bundeskanzler Helmut Kohl aneckte, der die Erziehungswissenschaftlerin auf Empfehlung von Heiner Geißler hin ins Kabinett geholt hatte. Süssmuths Frauen- und Familienpolitik war das Gegenteil der »geistig-moralischen Wende«, die Kohl propagierte. Sie o




