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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2019
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Der Inhalt:

»Wir streiken für unseren Planeten«

von Barbara Brüning vom 15.02.2019
Der 18-jährige Luca Peters organisiert in Frankfurt am Main den Schulstreik der Bewegung »Fridays for Future«. Er beschreibt, warum er jede Woche demonstriert, statt in der Schule zu sein
Schülerdemonstration in Frankfurt am Main: »Wenn ihr euch nicht wie Erwachsene verhaltet, dann tun wir es«, haben die Jugendliche auf ein Plakat geschrieben (Foto: Brüning)
Schülerdemonstration in Frankfurt am Main: »Wenn ihr euch nicht wie Erwachsene verhaltet, dann tun wir es«, haben die Jugendliche auf ein Plakat geschrieben (Foto: Brüning)

Seit drei Monaten bin ich Mitglied der neuen Schülerbewegung Fridays for Future, die von der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg ins Rollen gebracht wurde. Wir organisieren seit Wochen diesen Schulstreik am Freitag, um ein deutliches Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen. Was mich dazu bewegt, ist mein Gewissen: Es kann so nicht weitergehen. Die Welt, in der wir leben, unsere Zukunft und die Zukunft der Erde ist bedroht. Und wenn niemand etwas tut, dann müssen wir eben damit anfangen. Wir, die jungen Menschen, die das am stärksten trifft. Ich bin 18 Jahre alt, lebe in Frankfurt am Main und will in diesem Jahr Abitur machen. Aber was nützt so ein Schulabschluss, wenn der Klimawandel unsere ganze Zukunft zunichte macht?

Es war ein Freund, der mich über Whatsapp über »Fridays for Future« informiert hat. Wir sind weltweit organisiert, arbeiten aber dezentral. Der größte Teil der Organisation der Schülerstreiks erfolgt über Whatsapp. Manchmal treffen wir uns aber auch bei jemandem zu Hause, um die Freitagsdemos vorzubereiten.

»Es kommen immer nur Versprechen, aber nichts passiert«

Greta Thunberg hat im Sommer mit einem Schulstreik gegen die Klimaerwärmung angefangen. Zuerst war sie ganz alleine. Dann hat sie eine Rede vor der UNO-Klimakonferenz

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