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Klima-Revolution: Damit wir tun, was wir wissen

Die ökologische Revolution scheint ferner denn je: Die meisten Bürger konsumieren auf Teufel komm raus. Die Politik setzt auf Wachstum, koste es, was es wolle. Und doch könnte sich bald Entscheidendes ändern, sagt Publik-Forum-Chefredakteur Wolfgang Kessler
von Wolfgang Kessler vom 10.01.2019
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Hitze, Dürre, Krisen-Klima: Wann ändern wir das, was wir ändern müssen? (Fotos: istock by Getty/fotoVoyager; happy8790)
Hitze, Dürre, Krisen-Klima: Wann ändern wir das, was wir ändern müssen? (Fotos: istock by Getty/fotoVoyager; happy8790)

Kaum irgendwo ist die Kluft zwischen Denken und Handeln größer als in der Klimapolitik. Die Bürger und die Politik wissen längst, woher die Gefahren für die Erderwärmung kommen. Und sie wissen, was dagegen zu tun wäre: Erneuerbare Energien statt Kohle, ressourcenarm wirtschaften, langlebige Produkte statt Wegwerfkonsum, reparieren statt kaufen, weniger fliegen, weniger Auto fahren, weniger Fleisch essen. Dennoch hat die ökologische Revolution noch nicht einmal begonnen. Im Gegenteil. Bürger und Politik blockieren sich gegenseitig.

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