Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2016
Klare Kante, neue Hoffnung
Der Katholikentag in Leipzig
Der Inhalt:

Flüchtlingen den Wohnort vorschreiben?

vom 12.06.2016
Das Bundeskabinett hat ein neues Integrationsgesetz auf den Weg gebracht. Kritik gibt es besonders an den geplanten Wohnsitzzuweisungen, mit denen der Staat Flüchtlingen vorschreiben will, wo sie leben müssen. Fördert das die Integration? Stimmen Sie ab in der Publik-Forum-Umfrage. Argumente? Finden Sie in diesem Pro und Contra
Flüchtlingen den Wohnort vorschreiben? Eva Lohse sagt: Ja! Werner Schiffauer sagt: Nein! (Fotos: Privat; Europa-Universität Viadrina/Fest)
Flüchtlingen den Wohnort vorschreiben? Eva Lohse sagt: Ja! Werner Schiffauer sagt: Nein! (Fotos: Privat; Europa-Universität Viadrina/Fest)
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Eva Lohse: » Ja, auf jeden Fall!«

»Integration ist gelungen, wenn die Bildung von Gettos und sozialen Brennpunkten vermieden wird. Genau darum geht es bei der Wohnsitzauflage, und deshalb ist sie so wichtig. Aufgrund des ungesteuerten Zustroms von Flüchtlingen arbeiteten viele Kommunen vergangenes Jahr im Krisenmodus. Mittlerweile können die Kommunen vom Krisenmodus auf den Integrationsmodus umschalten. Wir können uns nun besser um die Menschen kümmern, die bleiben werden. Integration ist aber keine leichte Aufgabe – weder für die Zuwanderer noch für die Aufnahmegesellschaft. Deswegen brauchen wir Steuerungsmöglichkeiten, wozu auch die Wo

Kommentare
Der Kommentierungszeitraum für diesen Artikel ist abgelaufen, daher können Sie ihn leider nicht mehr kommentieren.
Heidemarie Heubach
13.06.201619:43
Bei diesen beiden sehr konträren Standpunkten ist deutlich zu erkennen, durch welche "Brille" jeweils geschaut wird - die der Behörde mit argumentativ-vernebeltem Bequemlichkeits-und Kostenabwälzungsanspruch oder die der christlichen Nächstenliebe mit Empathie für die betroffenen Menschen. Schade eigentlich, daß letzteres in unserem elitären Machtapparat nicht vorhanden ist Nicht mehr (dann seit wann?) oder immer noch nicht ? - wäre eine gute Frage zum recherchieren.