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»Extremisten wollen zur Bundeswehr«

von Michael Schrom 10.05.2017
Die Bundeswehr zieht Rechtsextremisten an, meint der jüdische Historiker und Publizist Michael Wolffsohn, der lange Professor an der Bundeswehr-Hochschule in München war. Der Skandal um den Soldaten Franco A., der im Verdacht steht, einen rechtsextremistischen Anschlag geplant zu haben, sei nur die Spitze des Eisbergs. Ein Interview
»Anders als die meisten ihrer Vorgänger vertuscht Ursula von der Leyen das Führungsdefizit in der Bundeswehr nicht«, sagt der Historiker Michael Wolffsohn, er lehrte bis 2012 an der Bundeswehr-Universität München (Foto: pa/Eventpress Stauffenberg)
»Anders als die meisten ihrer Vorgänger vertuscht Ursula von der Leyen das Führungsdefizit in der Bundeswehr nicht«, sagt der Historiker Michael Wolffsohn, er lehrte bis 2012 an der Bundeswehr-Universität München (Foto: pa/Eventpress Stauffenberg)

Publik-Forum: Herr Professor Wolffsohn, Sie sehen einen Zusammenhang zwischen der Abschaffung der Wehrpflicht und einer erhöhten Anfälligkeit der Bundeswehr für Rechtsextremisten. Wie begründen Sie das?

Michael Wolffsohn: Als die sogenannte allgemeine Wehrpflicht abgeschafft wurde, war sie längst nicht mehr allgemein. Nur 16 Prozent eines Jahrgangs kamen zur Bundeswehr. Die Allgemeinheit hatte sich faktisch bereits längst der Bundeswehr verweigert oder entzogen. Daraus zog die Politik die Konsequenzen. So wurde ein Vakuum geschaffen. Zu den vielen Idealisten in der Bundeswehr – sie sind immer noch in d

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