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kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2012
Hoffen und Widerstehen
Konziliare Versammlung: Reformchristen suchen einen neuen Aufbruch
Der Inhalt:

Ein Hauch von Revolution

Eine Initiative streitet für eine neue Verfassung, die Volksabstimmungen zulässt und vor den Finanzmärkten schützt. Ihre Forderungen fasst sie im »Leipziger Aufruf« zusammen
Zeit für ein neues Grundgesetz? In Leipzig traf sich die "Initiative Verfassungskonvent" und diskutierte über eine neue Verfassung, die Volksentscheide zulässt und den Finanzmärkten Grenzen setzt (Foto: pa/dpa/Jens Kalaene)
Zeit für ein neues Grundgesetz? In Leipzig traf sich die "Initiative Verfassungskonvent" und diskutierte über eine neue Verfassung, die Volksentscheide zulässt und den Finanzmärkten Grenzen setzt (Foto: pa/dpa/Jens Kalaene)

Josef Hülkenberg ist mit seiner Wohnung nach Leipzig gereist. Sieben Meter ist sie lang und hat einen komfortablen Anhänger. Genug Platz also, wie er findet. Keine Sorge. Ein Obdachloser ist er nicht. Der 61-jährige Kölner Sozialpädagoge lebt und arbeitet aus Überzeugung im Wohnwagen. Eine andere Bleibe hat er nicht. »Abschied vom betreuten Denken«, nennt er das. Also steht er jetzt mit seinem »Quartier auf Rädern« vor der Leipziger Nikolaikirche in der Herbstsonne dieses Oktobertages. Hier ist auch die Stele in Erinnerung an die Friedliche Revolution von 1989 zu sehen: Ein etwas gewöhnungsbedürftiges Denkmal, bestehend aus einer Säule mit einer Art grüner Krone darauf.

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