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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2020
Geht doch!
Der Synodale Weg der katholischen Kirche
Der Inhalt:

Der Polizist der anderen

von Franziska Grillmeier vom 27.02.2020
Jamal Hakrush ist der erste muslimische Polizeivizepräsident Israels. Er soll die Sicherheit in den arabischen Gemeinden verbessern – und dabei siebzig Jahre Versäumnisse der israelischen Polizei ausbügeln
Karriere als Muslim in Israel: Polizeivizepräsident Jamal Hakrush vor der Polizeischule in Kiryat Ata (Foto: Jonas Opperskalski/laif)
Karriere als Muslim in Israel: Polizeivizepräsident Jamal Hakrush vor der Polizeischule in Kiryat Ata (Foto: Jonas Opperskalski/laif)

In der Polizeiabteilung von Jamal Hakrush in der israelischen Kleinstadt Kiryat Ata wird Hebräisch gesprochen. Auch die Aushänge auf der Infotafel im Gang sind auf Hebräisch. Der 62-jährige Polizeivizepräsident spricht die neue Amtssprache fehlerfrei, jedoch mit einem arabischen Akzent. Vor anderthalb Jahren erklärte sich Israel per Gesetz zu einem rein jüdischen Staat und Hebräisch zur alleinigen Amtssprache.

Hakrush ist als arabischer Israeli in einer tief gespaltenen Gesellschaft aufgewachsen. In seiner Jugend begegnete er der israelischen Polizei mit Misstrauen. Denn wenn es um Straftaten gegen jüdische Israelis ging oder um die Bekämpfung von Terror, war sie schnell zur Stelle. Kam es aber zu Gewalt innerhalb der palästinensischen Gemeinden, zog sich die Polizei zurück. Dabei gibt es fast keine arabische Stadt innerhalb der israelischen Gr

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