Unter die Haut
von
Karin Heidemann
vom 27.08.2015
Mit viel Hoffnung, vielen Fragen und Angst vor einer ungewissen Zukunft kommen Flüchtlinge in Deutschland an. Unsere Autorin erlebte die Sorgen einer syrischen Familie hautnah mit - und teilte auch kleine Glücksmomente mit ihnen. (Foto: getty images/Sean Gallup)
Unsere Kinder waren ausgezogen, ihre Zimmer standen leer. Im Fernsehen sahen wir täglich die Bilder von Flüchtlingen in überfüllten Booten, Massenunterkünften und Zeltstädten. Der Kontrast zwischen ihrer drangvollen Enge und der Leere unseres Hauses stieß mir immer wieder auf. Da erreichte uns eine E-Mail von der örtlichen Flüchtlingsinitiative: »Wer kann für ein paar Wochen syrische Flüchtlinge bei sich aufnehmen?«
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Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes haben wir die Namen der Autorin und ihrer Gäste geändert. Die syrische Familie lebt nach wie vor als anerkannte Flüchtlinge in Deutschland, die Kinder besuchen eine Gesamtschule, die Erwachsenen einen Integrationskurs.

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