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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2015
Unter die Haut
Sechs Monate mit syrischen Flüchtlingen unter einem Dach
Der Inhalt:

Ich singe, also bin ich

von Eva-Maria Lerch, Birgit Roschy vom 28.08.2015
Im Kino boomen die Chorfilme. Sie illustrieren die Sehnsucht einer vereinzelten Gesellschaft nach Gemeinschaft und Harmonie
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Der »American Boychoir« ist so etwas wie das amerikanische Pendant zu den Wiener Sängerknaben: Ein weltberühmter Knabenchor mit glockenhellen Stimmen, unschuldigen Jungengesichtern, weißen Hemden und höchster Perfektion. Das real existierende Sänger-Internat bildet ein beeindruckendes Setting für den hochkarätig besetzten Film »Der Chor – Stimmen des Herzens«, der soeben in deutschen Kinos angelaufen ist.

Das Drama, in dem Dustin Hoffman den Chorleiter spielt, markiert einen Trend: Seit der Jahrtausendwende boomen Spiel- und Dokumentarfilme über Chöre. Nicht nur Sex und Crime, Liebe und Tod füllen die Kinosäale, sondern zunehmend auch die Stimmen von Menschen, die zu einer gemeinsamen Harmonie gefunden haben.

Das französische Nachkriegsdrama »Die Kinder des Monsieur Mat