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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2015
Unter die Haut
Sechs Monate mit syrischen Flüchtlingen unter einem Dach
Der Inhalt:

Eine leise Sehnsucht nach Glauben

vom 28.08.2015

Der Buchautor und langjährige TV-Moderator Roger Willemsen wäre gern ein gläubiger Mensch und schätzt Papst Franziskus sehr. In einem Interview bezeichnete er sich selbst als einen »nicht gläubigen Protestanten«. Als kleiner Junge, »der irgendwo in der Nähe von Bonn in der Eifel sitzt und sich Gott vorstellt, habe ich eine sehr innige Beziehung zu einem Kindheitsgott gehabt«. Später sei er jedoch ein Rationalist geworden, der den christlichen Glauben nicht mehr mit seiner Vernunft vereinbaren konnte. »Ich würde gern glauben, aber ich kann nicht«, sagt Willemsen. Dennoch schätzt er die christliche Ethik, der sehr viel Humanität innewohne. Gerade dies gefalle ihm an Papst Franziskus. »Es ist eine Wohltat, dass er sich traut, politisch Stellung zu nehmen – und zwar entschiedener als seine Vorgänger.« Besonders beeindruckt Willemsen die Zuwendung des Papstes zu Armen und Ausgegrenzten. »Er geht in die Favelas, zu den Leuten. Er wirkt barmherzig, empathisch, humorvoll. Er ist mir definitiv der Nächste seit vielen Jahren.«

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