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08.03.2016
Diskussion über Elektroautos
Eine Million Elektroautos sollen bis 2020 auf deutschen Straßen rollen, so steht es im Koalitionsvertrag. Nun sollen sie staatlich bezuschusst werden – die Bundesregierung diskutiert über eine Kaufprämie von bis zu 5000 Euro je E-Fahrzeug. Aber ist die Förderung von Elektroautos wirklich sinnvoll für die Umwelt?

Umwelt schützen mit Elektroautos?

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insgesamt abgegebene Stimmen: 140
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Kommentare
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Doris Rüb
17.03.201612:38
Elektroautos sind tatsächlich nur sinnvoll, wenn der benötigte Strom direkt von der Sonne kommt. Dann müssen sie auch viel kleiner sein, als ein Großteil der zur Zeit angebotenen E-Autos! Die groteke Größe eine SUV wird zum Glück noch nicht allgemein als E-Auto angeboten.
Thomas Kopfer
15.03.201617:54
Der elektrische Antrieb für Autos ist keine neue Innovation, aber er konnte sich wegen der mangelnden Speicherbarkeit elektrischer Energie bzw. hoher Platzverbrauch, deren Kosten und Gewicht, den vermutlich immer niedrig bleibenden Verkaufszahlen schon damals gegen Benzin- und Dieselantriebe nicht durchsetzen.
Politisch kann es nicht Aufgabe sein, dass Techniken, die bereits im Hintertreffen noch mit nicht marktkonformer und religiösem Eifer zum Durchbruch zu verhelfen. Zudem ist die Verschwendung bzw. Fehlallokation des Staates sogar rechtlich verboten. Hier wäre es gerade Staatsversagen, dass der Bürger so häufig, aber zu Unrecht beklagt, wie z.B. in der Flüchtlingspolitik.
Zurück zu den Elektroautos: Hier sollte die Bundesregierung ihre Einmischung aufgeben, denn nur als Kombinationsantrieb (Hybrid) könnte ich ja dazu sagen
Dietrich Gärtner^
14.03.201620:32
Vor einigen Jahren wurde noch das Verbrennungsmotorauto mit einer Abwrack- oder Ökoprämie gefördert. Herr Moser, sagt: „Auf dem Weg zu mehr Klimaschutz ist die Kaufprämie für E-Autos ein Schritt in die falsche Richtung.“ Ich denke, wenn schon eine Kaufprämie, dann doch für das E-Auto. Mit dem E-Auto sollte – in meiner Vorstellung – doch wenigstens die Richtung stimmen. Ob überhaupt eine Kaufprämie gezahlt wird, das sollte man nach dem gewünschten Nutzen und den Herstellungskosten erwägen. Selbst fahre ich 13 Jahre schon elektrisch und das mit PV- und Windstrom. Mir sind nur Elektroautofahrer bekannt, die ihren alternativen Fahrstrom selbst herstellen. Außerdem hat man mit dem E-Auto auch zusätzlich noch einen PV-Stromspeicher. Ich fahre mein Elektroauto aus Gründen des Klimaschutzes und der Erhaltung des endlichen Erdöls. Das Fahren mit Kohlestrom würde den Nutzen des E-Autos wieder aufheben. Ich verfüge aber über kein überdurchschnittliches Einkommen.
Gottfried Lobeck
14.03.201611:27
Das Argument der Stromerzeugung (Kohlestrom beispielsweise) ist sachlich nicht gerechtfertigt! Dann müsste diese Bilanz in gleicher Weise für die Berechnung der Umweltbelastung eines Diesel- oder Benzinfahrzeuges gegenüberstellend dargelegt werden!
Benjamin Hußmann
13.03.201616:46
Der Umstieg auf Elektroautos ist nur ein Schritt um die Belastung der Umwelt durch Individualverkehr zu reduzieren. Ohne einen tiefgreifenden Wandel und die
Bereitschaft zum Verzicht auf ein eigenes Automobil wird es für die Menschheit nicht möglich sein ihren Resourcenverbrauch auf ein für die Umwelt erträgliches Mass zu senken. Die individuellen Mobilität sollte möglichst mit dem Fahrrad, dem ÖPNV oder durch gemeinsame genutzte Fahrzeuge (Carsharing) bestritten werden.
Hermann Riedl
12.03.201615:33
Elektroautos haben nur einen Nachteil: Die aktuelle Reichweite von ca. 150 km pro Ladung. Wer Ökostrom verwendet, erzeugt keine Emissionen aus fossilen Brennstoffen und wer auf größeren Strecken mit der Bahn (=elektrisch) fährt, erzeugt ebenfalls keine CO2-Emission. Was will man mehr?
Ein Elektroauto ist inkl. Akkumulatoren vollständiger und leichter zu recyclen als konventionelle Autos und der Anteil von wieder verwertbaren Komponenten ist höher.
Im Übrigen: Der Fahrspaß mit elektrischem Antrieb ist enorm und macht die eingeschränkte Reichweite vergessen!
Albert Fries
11.03.201622:55
Aber der Strom ist doch an der Börse in Leipzig gerade um die Mittagszeit am billigsten!- Angeblich haben daran die alternativen Energien Schuld.Beispiel für Pro: Fährt jemand mit einem E-auto zur Arbeit, kann das Auto in der Mittagspause (oder den ganzen Tag über) aufgeladen werden.
Kommt er abends nach Hause, kann er wieder den überflüssigen Nachtstrom nutzen.
Werner Schwarz
11.03.201614:54
E-Autos haben mindestens 2 gravierende Nachteile:
1. Sie sind Autos. Jedes Auto erfordert zu seiner Produktion Rohstoffe und Energie, braucht dann als Auto eine immense Infrastruktur, zerstört die Natur uns zehrt am Volksvermögen.
2. Sie nehmen uns die Verantwortung ab, über den Sinn von Mobilität und Individualismus nachzudenken und den heutigen Lebensstil infrage zu stellen.
E-Autos sind nicht die Lösung, sie sind Teil des Problems.
"We cannot solve our problems with the same thinking we used when we created them." Albert Einstein
Dietrich Gärtner
10.03.201613:40
Warum sind Elektroautos teurer als Verbrennungsmotorautos? Der Verbrennungsmotor soll 1.500 Teile haben. Der Elektromotor aber nur 150 Teile.