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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2020
Machtlos mächtig
Von Gandhi bis Belarus: Wann ist gewaltfreier Widerstand erfolgreich?
Der Inhalt:

Buch des Monats
Spiritueller Glanz der Kunst

von Norbert Copray vom 14.11.2020
Leonardo, Michelangelo und Raffael: das Dreigestirn der italienischen Renaissance. Letzterem ist ein Bildband gewidmet, in dem der Geist und die Schönheit seiner Malerei zu spüren sind – Buch des Monats bei Publik-Forum.
Buch des Monats von Publik-Forum
Buch des Monats von Publik-Forum

Anna Cerboni Baiardi (Hg.)
Raffael
Leben und Werk eines Genies. White Star. 240 Seiten. Megaformat. 39,95 €

Vor 500 Jahren starb ein Genie der Kunst: Raffael. Von seinen Zeitgenossen als »Gott der Kunst« verehrt. Heute gilt der 1483 als Raffaello Sanzio da Urbino Geborene als einer der unübertroffenen Künstler der Menschheit. Einer der wichtigsten Vertreter der italienischen Hochrenaissance. Dass Raffael vielen Laien ein Begriff ist, hängt mit berühmten Werken wie seiner Malerei im Apostolischen Palast und etwa mit dem Bild »Die Schule von Athen« im Vatikan zusammen. Raffael arbeitete für zwei aufeinander folgende Päpste und wurde zu Lebzeiten mit Auszeichnungen überschüttet.

Leonardo da Vinci, Michelangelo und Raffael gelten als das Dreigestirn dieser bedeutenden Epoche der Kunstgeschichte, weil sie das Göttliche in der Kunst zum Ausdruck brachten. Dabei haben sie die Schönheitsideale des Humanismus präsentiert, was neu war. Der große Bildband »Raffael« lässt den Geist und die Schönheit seiner Malerei spüren. Vor allem durch die vielen, großen Bilder – teilweise auf Doppelseiten, teilweise mit stark vergrößerten Detailausschnitten, die mit hoher Qualität reproduziert sind. Der starken Wirkung kann man sich kaum entziehen.

Im Gegensatz zum Museum, in dem nur sehr selten all diese Bilder versammelt sind, gibt es beim Betrachten der Bilder im Buch kein Gedränge. Meditativ kann man in die Bilder versinken und seinen Gedanken dazu nachhängen. Weltweit waren dieses Jahr Ausstellungen zu Ehren Raffaels geplant und kuratiert; die Pandemie hat viele verhindert. Die größte Ausstellung in Rom war eine Sensation mit 120 Meisterwerken Raffaels;

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