Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2022
Der Inhalt:
Religion & Kirchen

Friedensbewegung
Wir haben uns geirrt

Die Stellungnahme von Pax Christi zum Überfall Russlands auf die Ukraine zeugt von großer Hilflosigkeit, schreibt Joachim Garstecki, 1991 bis 2000 Generalsekretär von Pax Christi Deutschland.
von Joachim Garstecki vom 24.03.2022
Artikel vorlesen lassen
Mensch gegen Panzer. Wie kann man der entfesselten Gewalt Einhalt gebieten? (Foto: istockphoto/bubaone)
Mensch gegen Panzer. Wie kann man der entfesselten Gewalt Einhalt gebieten? (Foto: istockphoto/bubaone)
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

Digital-Zugang
  • diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
  • 4 Wochen für nur 1,00 €
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper ergänzend zu Ihrem Print-Abo

Am 14. März hat die Leitung der katholischen Friedensbewegung pax christi/deutsche Sektion einen offenen Brief zum »Krieg gegen die Ukraine« an ihre Mitglieder verschickt. Herausragende Botschaft dieses Briefes ist der Satz: »Wir haben uns geirrt.« Weiter heißt es: »Wir konnten uns nicht vorstellen, dass es zu einem Krieg kommt. Wir haben seit Jahren aus der Ukraine, aus Polen und aus dem Baltikum die Sorgen und Warnungen vor Übergriffen der Putin-Regierung auf frühere Gebiete der Sowjetunion gehört. Wir haben es gehört und nicht geglaubt. Das schmerzt.«

Dieses Eingeständnis ist ehrlich; noch ehrlicher wäre gewesen, die Partnerinnen und Partner von Pax Christi in Osteuropa für die Fehleinschätzungen um Entschuldigung zu bitten. Die müssen nun ausbaden, was wir in Deutschland nicht gesehen haben,

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.

Georg Lechner 30.03.2022, 18:28 Uhr:
Der im Grundgesetz geforderte Auftrag zur Landesverteidigung wurde in der Praxis längst durch die Umorientierung zu Interventionen und Expeditionskriegszügen konterkariert, wie sie im Strategiepapier des außenpolitischen Think Tanks des EU-Rates https://www.iss.europa.eu/content/european-defence-proposal-white-paper
im Mai 2004 gefordert und in den Kriegen ab 1999 vorweggenommen wurde. Wenn man der Friedensbewegung einen Vorwurf machen kann, dann den, die Völkerrechtswidrigkeit und die Missachtung des EU-Primärrechts 1999 nicht deutlich genug artikuliert zu haben. Wären die Verantwortlichen von 1999 (und 2003) vor das Tribunal in Den Haag gestellt worden, wären der Welt viele imperiale Kriege erspart geblieben. Das betonte die letzte Zeugin im Prozess gegen Milosevic, die frühere Labour-Abgeordnete Alice Mahon, bei ihrer Aussage in Den Haag.

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00