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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2012
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft
Der letzte Brief

Wer war Jesus?

Die Wahrheit über den Mann, auf dessen Leben eine Weltreligion fußt, ist vielfältig. Auch Historiker können sich ihr nur annähern. Das ist mühsam und spannend zugleich. Einblicke in die Werkstatt der Bibelforscher
von Hartmut Meesmann vom 06.05.2012
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Wer war Jesus? Die Bibel ist nur eine von mehreren Quellen, die darüber Aufschluss geben können. Und sie hat einen Nachteil: Die, die sie schrieben, waren nicht nur an Fakten interessiert, sondern vor allem an einer religiösen Botschaft.
Wer war Jesus? Die Bibel ist nur eine von mehreren Quellen, die darüber Aufschluss geben können. Und sie hat einen Nachteil: Die, die sie schrieben, waren nicht nur an Fakten interessiert, sondern vor allem an einer religiösen Botschaft.
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Sie wundern sich, die Bibelforscher. »Dass sehr bald schon nach dem Tod Jesu die Mythenbildung über ihn einsetzte, irritiert uns Exegeten«, stellt Gerd Theißen fest, emeritierter Professor für Neues Testament an der Universität Heidelberg. Man muss sich ja in der Tat fragen, wie es kommt, dass schon rund fünfzig, sechzig Jahre nach dem Tod Jesu von Nazareth seine Anhänger davon sprechen, er sei der »Sohn Gottes«, der erwartete Messias, der »Christus«, also der Retter des Volkes Israel, ja der gesamten Menschheit. Das sind erstaunliche Aussagen über einen Mann, der gerade mal dreißig Jahre alt wurde, immerhin des Hochverrats für schuldig befunden und von den Römern gekreuzigt wurde. Was ist da passiert, fragen sich die Exegeten - und nicht nur sie. Auf einer dreitägigen Tagung, veranstaltet von der Katholischen Akademie in Bay

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Arnold Eichmann 29.08.2012:
Was die Herkunft Jesu anbelangt, soll er gemäß jüdischer Quellen ein illegitimer Sohn Marias gewesen sein, gezeugt mit einem römischen Legionär. Diese These wird im 2. Jh n. Chr. auch vom römischen Philosophen Celus vertreten. Dies könnte die schroffe Reaktion in Mk 3,31-35 erklären, als seine Mutter und seine Brüder ihn zu sprechen wünschten. Jesus war eben nicht nur der friedfertige Gottessohn, als der er sich selber auch darstellt (Mt 11,28-30): „Ich bin sanftmütig und demütig von Herzen“. In Mt 10,34-36 sagt er von sich so ziemlich das Gegenteil, er sei nicht gekommen, Frieden auf Erde zu bringen, sondern das Schwert. Es zeugt schließlich von ziemlich viel Gewaltpotential, die Geldwechsler aus dem Tempel zu vertreiben (Joh 2,13-17). Das war immerhin ihr Verdienst und ihr Auskommen. Das ist, wie wenn man an Wallfahrtsorten wie z. B. Einsiedeln im Namen Gottes die Souvenirläden niederreißen würde.

Arnold Eichmann, Münchenbuchsee

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