Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2021
Gottes Land
Politischer Streit über eine biblische Verheißung
Der Inhalt:

Islam in Deutschland
Jung, liberal, muslimisch

von Ludwig Greven vom 19.02.2021
Junge, liberale und säkulare Muslime in Deutschland fühlen sich von den überwiegend konservativen, landsmannschaftlich organisierten Islamverbänden nicht vertreten. Sie organisieren sich selbst, werden aber zu wenig beachtet
Wer im Gespräch ist, denkt auch über den eigenen Glauben nach. Junge Muslime in Münster (Foto: Getty Images/iStockphoto/DisobeyArt; riedrich Stark)
Wer im Gespräch ist, denkt auch über den eigenen Glauben nach. Junge Muslime in Münster (Foto: Getty Images/iStockphoto/DisobeyArt; riedrich Stark)
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Doğan Güneş wurde wie viele muslimische Kinder von seinem Vater in die Moschee und die Koranschule gezwungen. »Viele wenden sich später vom Islam ab«, sagt der 48-jährige Ludwigshafener Softwareberater. »Sie entwickeln durch den Zwang einen regelrechten Ekel vor der Religion.« Sie verabscheuen eine strikte Glaubenslehre, die ihre Freiheit einschränkt und die westliche, aufgeklärte Kultur verachtet, in der sie leben. Und sie verabscheuen Islamisten, die im Namen dieser Religion Andersgläubige und -lebende angreifen und töten – zuletzt vor einer Synagoge in Wien, den französischen Lehrer Samuel Paty, Betende in einer Kirche in Nizza, ein schwules Paar in Dresden.

Güneş lernte im Kindergarten und in der Schule in Würzburg, wo er aufwuchs, auch die christliche Seite kennen. Für ihn ein Glück: »Sonst

Kommentare
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.