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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2020
»Ich habe Nein gesagt«
Missbrauch in der Kirche – Frauen brechen ihr Schweigen
Der Inhalt:
Katholische Kirche

»Eine toxische Mischung«

von Britta Baas vom 20.11.2020
Sexismus prägt unsere Gesellschaft. In der Kirche geht er eine Verbindung mit dem Klerikalismus ein. Ute Leimgruber über Unterdrückungsfürsorge, die Frauen als Missbrauchsopfer unsichtbar macht.
#MeToo, #ChurchToo: Sexuelle Übergriffe auf Frauen sind alltäglich, weltweit. Die MeToo-Bewegung von 2017 zieht jetzt eine ChurchToo-Bewegung nach sich. (Foto: istockphoto/Amy Mitchell)
#MeToo, #ChurchToo: Sexuelle Übergriffe auf Frauen sind alltäglich, weltweit. Die MeToo-Bewegung von 2017 zieht jetzt eine ChurchToo-Bewegung nach sich. (Foto: istockphoto/Amy Mitchell)

Publik-Forum: Zehn Jahre nach Aufdeckung des Missbrauchsskandals in der deutschen katholischen Kirche, der vielfachen Gewalt gegen Kinder und Jugendliche, erscheint in diesen Tagen Ihr Buch über den Missbrauch von Frauen. Warum so spät?

Ute Leimgruber: Die Kirche war schon vor zehn Jahren spät dran. Es ist kein Wunder, dass die Gruppe der betroffenen Frauen nun als letzte in den Fokus genommen wird. Frauen bekommen Aufmerksamkeit und Rechte meist erst dann, wenn Männer mit ihren Anliegen »durch« sind. Insofern ist es nur recht und billig, dass jetzt, zwei Jahre, nachdem die MHG-Studie sich vor allem auf männliche Opfer fokussiert hat, die Frauen in den Blickpunkt kommen.

Jungen und junge Männer wurden in dieser Studie, aber auch schon in vorausgegangenen, als Hauptopfergruppe id

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