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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2020
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

Entwicklungsarbeit
»Die Zeit der weißen Retter ist vorbei«

Wie geht Dekolonialisierung? Nicht mit erhobenem Zeigefinger – sondern mit Demut und neuen Autoritäten. Ein Gespräch mit Sebastian Laschet, Marianne Pötter-Jantzen und Marita Wagner, die für kirchliche Hilfswerke arbeiten.
von Viola-Kristin Rüdele vom 06.01.2021
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Frauen in einem Dorf in Burkina Faso: Projekte werden vor Ort entwickelt, Hilfswerke unterstützen finanziell (Foto: pa/Kopp).
Frauen in einem Dorf in Burkina Faso: Projekte werden vor Ort entwickelt, Hilfswerke unterstützen finanziell (Foto: pa/Kopp).
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Publik-Forum: Sie alle drei arbeiten bei kirchlichen Hilfswerken, die weltweit agieren. Gehört Dekolonialisierung bei Ihnen zum Programm? Gehört es zu Ihrem Leben?

Marianne Pötter-Jantzen: Seit den 1980er-Jahren beschäftige ich mich privat mit dem Thema Rassismuskritik, zum Beispiel in der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland. In meinem Berufsleben hat mich oft irritiert, dass Rassismus in der Entwicklungszusammenarbeit nicht analysiert wird. Das ändert sich gerade. Misereor arbeitet an einer Strategie, Prozesse der Dekolonialisierung voranzubringen.

Sebastian Laschet: Ich studiere im fünften Semester Geografische Entwicklungsforschung Afri

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