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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2020
Machtlos mächtig
Von Gandhi bis Belarus: Wann ist gewaltfreier Widerstand erfolgreich?
Der Inhalt:

Bolsonaro hält Wort – der Regenwald brennt

von Stephan Neumann vom 11.11.2020
Gier und Gewalt: Die Brandrodungen im Amazonas hören nicht auf. Indigene werden enteignet und vertrieben. Die Kirche schlägt Alarm. Wird sie gehört?
Für Indigene bleibt kein Platz mehr: Brandrodung in der Nähe eines Yanonami Dorfes (Foto: Jürgen Escher/© Adveniat)
Für Indigene bleibt kein Platz mehr: Brandrodung in der Nähe eines Yanonami Dorfes (Foto: Jürgen Escher/© Adveniat)

Kein Zentimeter Land mehr für Indigene! Mit diesem Imperativ ist Jair Bolsonaro als Präsident Brasiliens am 1. Januar 2019 angetreten. Es waren keine leeren Worte. Bolsonaro und seine Regierung haben bereits innerhalb des ersten Amtsjahrs ihr Versprechen übererfüllt. Das belegt eindrücklich der Gewaltbericht des Cimi (Conselho Indigenista Missionário), der Fachstelle der katholischen Kirche für Indigenenfragen. 256 Fälle von Landraub, illegalem Eindringen auf indigene Territorien und unrechtmäßiger Ausbeutung von Ressourcen hat der Cimi 2019 registriert – ein Anstieg um 135 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Rechte der indigenen Völker in Brasilien sind bislang von jeder Regierung den Wirtschafts- und »Fortschritts«-Interessen der westlich geprägten Mehrheitsgesellschaft geopfert worden

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