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Aufgefallen
Die Optimistin

Ihsan Fagiri kämpft für Frauenrechte im Sudan. Mehrfach war die Ärztin deshalb schon im Gefängnis. Unterkriegen lässt sie sich nicht
von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 20.12.2019
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Abgebrüht klingt Ihsan Fagiri, wenn sie von ihren Tagen, Wochen und Monaten in sudanesischen Gefängnissen erzählt. In den vergangenen Jahrzehnten, in denen sich die 65-Jährige für die Rechte von Frauen stark machte, wurde sie immer wieder verhaftet, weil sie sich an das Tabuthema »Vergewaltigung als Kriegswaffe« herantraut; weil sie dagegen protestiert, dass Frauen im Sudan ausgepeitscht werden, wenn sie Hosen tragen; weil sie sich gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen einsetzt, Aktivistinnen bei Gerichtsverfahren unterstützt und Frauen in Seminaren über ihre Rechte informiert. Vor zehn Jahren gründete die Muslima die Organisation »No to Women’s Oppression«.

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