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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2018
Gott wird Wort
In der modernen Welt vom Unsagbaren reden
Der Inhalt:

Stichwort: Lust am Unsichtbaren

von Norbert Copray vom 21.12.2018
Die Frage nach Gott aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln

Harald Glööckler
Kirche, öffne dich!
Hat die Kirche noch
Zukunft? Was sich ändern muss. adeo. 200 Seiten. 22 €
Best.-Nr. 2334

Jacqueline Straub
Kickt die Kirche aus dem Koma
Eine junge Frau fordert
Reformen jetzt. Patmos.
208 Seiten. 19 €
Best.-Nr. 2335

Tillmann Prüfer
Weiß der Himmel …?
Wie ich über die Frage nach
Leben und Tod stolperte und plötzlich in der Kirche saß.
Gütersloher Verlagshaus.
188 Seiten. 18 €

Boris Cyrulnik
Glauben
Psychologie und Hirnforschung entschlüsseln, wie Spiritualität uns stärkt. Beltz. 284 Seiten. 22,95 €

Johannes Röser (Hg.)
Gott?
Die religiöse Frage heute.
Herder. 412 Seiten. 28 €

Reza Aslan
Gott
Eine Geschichte der Menschen. Gütersloher Verlagshaus. 320 Seiten. 22 €

Was für ein furioses Bekenntnis zum Christentum, zu Gott, zu Jesus und zur Kirche! Und das von einem Medien- und Modestar, von dem es die wenigsten erwartet hätten. Harald Glööckler, extravaganter Designer mit Sinn für das Überschwängliche, das exzessiv Sinnliche, das Pompöse, das ausgefallen Schöne, ruft: »Kirche, öffne dich«. Seine Liebeserklärung für die göttliche und menschliche Liebe lässt nichts aus, was die Kirchen von heute hindert, ganz zu den Menschen zu kommen, sodass sie ganz zu ihr und sie sich in ihr finden können. Homosexualität, Zölibat, Moral, Gottesbild, Toleranz – der Themen sind viele. Und Glööckler überrascht mit oft ungewohnten Perspektiven, oft mit fundierter Kenntnis des Christentums, der Religion, der Bibel und der Kirche. Zentral sind seine spirituellen, religiösen Erfahrungen, wie sie ihm etwa in seinem Garten widerfahren sind. Glööckler steht zu seiner Homosexualität, ist aus der evangelischen Kirche ausgetreten, dankt den in den Kirchen Aktiven und hängt an dem, was kirchliche Institutionen Gutes in die Menschheit bringen. Ein überraschendes Buch.

»Kickt die Kirche aus dem Koma« hat nicht ganz unähnlich Jacqueline Straub ihr Buch genannt. Die bald 29-jährige, verheiratete katholische Theologin und Freizeitboxerin will nicht nur selbst in ihrer Kirche Priesterin

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