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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2014
Bildung statt Bologna!
Was die europäische Studienreform angerichtet hat
Der Inhalt:

Bologna: »Kritik alleine reicht mir nicht«

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 21.11.2014
Eine persönliche Replik auf die Kritik an der Studienreform

Die Bologna-Reform hat viele Schwächen, zweifelsohne. Verallgemeinerungen jedoch gehen mir auf die Nerven. Es ist leicht, auf »Bologna« herumzuhacken – richtig aber ist es nicht. Stattdessen sollte sehr genau nach den unterschiedlichen Studiengängen differenziert werden.

Ich saß vor wenigen Jahren selbst noch in Hörsälen: An der Universität Passau habe ich European Studies studiert, eine Mischung aus Politikwissenschaft und Kulturwissenschaften. Ein Bachelor-Studiengang. Muss ich mich deswegen schämen? Sind aus meinen Kommilitonen und mir ungebildete, einheitlich denkende Wesen geworden? Mitnichten.

Erstens: Mein Studium war nicht extrem verschult. Wir hatten Wahlfreiheiten, und zwar jedes Semester aufs Neue. Einen fertigen Stundenplan gab es nicht.

Zweitens:

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