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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2011
Die Lust am Selberdenken
Der Inhalt:

Die Macht der Bürger

von Norbert Copray vom 04.05.2012
Ideen und Vorschläge, wie die Demokratie weiterentwickelt werden kann – und sollte

Peter Bieri Wie wollen wir leben? Residenz. 93 Seiten. 16,90 €

Thymian Bussemer Die erregte Republik Klett-Cotta. 253 Seiten. 19,95 €

Christoph Giesa Bürger Macht Politik Campus. 225 Seiten. 17,99 €

Claus Leggewie Mut statt Wut Edition Körber-Stiftung. 202 Seiten. 14 €

Roland Roth

Bürgermacht Edition Körber-Stiftung. 328 Seiten. 16 €

Konstantin Wecker/Bernard Glassman Es geht ums Tun und nicht ums Siegen Kösel. 176 Seiten. 19,99 €

Thomas Wieczorek Die rebellische Republik Warum wir uns nicht mehr für dumm verkaufen lassen. Knaur-TB 78443. 381 Seiten. 8,99 €

»Kann man wütend sein und weise, laut sein und im Lauten leise, macht gerechter Zorn nicht müde, ist vielleicht nur Attitüde?«, fragt der Liedermacher Konstantin Wecker in seinem Lied »Zärtlichkeit und Wut«. Durchaus, ist die Antwort der Occupy-Bewegung. Da geht es nicht nur um ein Weltfinanzsystem, für dessen Fundamentalfehler letztlich die Bürgerinnen und Bürger bezahlen müssen und sollen, während sich eine supervermögende Elite als Fehlergewinnler aus dem Staub macht. Es geht grundsätzlich um die Rückeroberung der Politik durch eine neue Demokratisierung.

Christoph Giesa liefert mit seinem Buch »Bürger Macht Politik« den Beleg dafür, warum massenhaft Bürger gegen politische Großprojekte, gegen die Enteignung ihrer Mündigkeit und gegen Intransparenz auf die Straße gehen. Giesa hatte seinerzeit die Zivilkampagne für den Bürgerrechtler Joachim Gauck als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten mit großer Resonanz organisiert. Obwohl erst 31 Jahre alt, hat er vom Politikbetrieb schon so viel mitbekommen, dass er ein erfahrungssattes, stürmisches und perspektivenreiches Buch schreiben konnte. Es führt ins Zentrum der aktuellen Debatte über die Entwicklung der Demokratie.

Zu dieser Weiterentwicklung gehört vor allem »mehr Partizipation« der Bürger. Dafür wirbt Roland Roth mit seiner Streitschrift »Bürgermacht«. Die »Vitalisierung der Demokratie« verlange neue Formen der Verständigung und Klärung. Roth präsen

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