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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2011
Die Lust am Selberdenken
Der Inhalt:

Computer und Umwelt

vom 04.05.2012

Zu: »Ökofalle Internet« (20/11)

Dieses Thema gehört auf die Tagesordnung. Problem erkannt. Doch der Artikel entpuppt sich als Placebo. Da paaren sich Unwissenheit und Unverständnis mit Unsinn. Erfahrungen zeigen, dass ein Gerät, das ständig mit Spannung versorgt ist, wesentlich länger hält als Vergleichsgeräte, die regelmäßig abgeschaltet werden. Oft verbrauchen neuere Geräte weniger Strom. Ihre Herstellung benötigt wieder Strom und Stoffe. Die Verschrottung der Altgeräte genauso. Wenn man länger bis zur Neuanschaffung wartet, sind eventuell die neuen Geräte noch sparsamer und die Recyclingmethoden noch ausgefeilter. Bis dahin haben die Altgeräte länger Strom und Zeit gefressen. Wer meint, hier eine allgemeingültige Antwort geben zu können, maßt sich an, in die Zukunft zu sehen. Die Datenkrake Google ist bestimmt nicht mein Freund. Der Gedanke, mit der Verwendung anderer Suchdienste effektiv Strom sparen zu können, muss aber in das Reich der Legende verwiesen werden. Mehrere Suchdienste bedeuten nämlich auch mehrere Rechenzentren mit ihrer gesamten Infrastruktur. Und einige »alternative« Suchdienste bemühen im Hintergrund auch wieder Google.

Andreas Matthus, per E-Mail

Es ist schon seltsam, wie in fast der gesamten Presse der Ausdruck »Klimawandel« zumindest indirekt mit »menschengemacht« verbunden wird. Gibt es denn keinen kritischen Journalismus mehr? Der heutige Klimawandel ist in seiner Größe doch nur im Rahmen dessen, was wir seit bald 200 Jahren erleben. Und die stärkeren Änderungen vorher, beispielsweise um 1820, als die Alpengletscher begannen, sich zurückzuziehen, sind weder mit dem CO2-Gehalt der Luft erklärbar. Dagegen gibt es eine recht deutliche Korrelation zwischen der Sonnenaktivität und der Welttemperatur, und zwar für die letzten 800 000 Jahre.

Erich Wiesner, Frankfurt am Main

Vom Ideal weit entfernt

Zu: »Schulterschluss mit dem freien Markt« (20/11)

Als langjähriger Mitarbeiter von Vereinen der freien Wohlfahrtspflege beobachte ich seit Langem, dass alle Tätigkeit dort mehr und mehr unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gesehen wird. Was mich umso mehr ärgert, ist, dass die Vorteile, die sich daraus ergeben, dass man im sozialen Bereich tätig ist, weiter genutzt werden können. So gibt es im kirchlich

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