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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2011
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

Das Brot der späten Jahre

von Irene Dänzer-Vanotti vom 04.05.2012
Im Haus von Heinrich Böll finden verfolgte Schriftsteller Ruhe und Zuflucht
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Alexander Solschenizyn kam direkt aus dem Gefängnis hierher: am 13. Februar 1974 hatte die Sowjetunion den Autor des »Archipel Gulag« verhaftet und ausgewiesen. Noch am selben Tag traf er in Langenbroich ein, in einem unscheinbaren Örtchen westlich von Köln, von dem es heißt, es läge in der Eifel, wo aber weit und breit keine Berge zu sehen sind. Heinrich Böll hatte hier ein Ferienhaus mit Bruchsteinmauern. Bibliothek, enge Küche, eine Veranda mit Blick auf Streuobstwiesen, eine schlichte Unterkunft mit Brot, Wein und Zigaretten. Für das Lebensnotwendige war gesorgt. Hier nahmen Heinrich und Annemarie Böll ihren Freund Alexander Solschenizyn auf. Es war die erste Station seines Exils. Ein Zufluchtsort für verfolgte Schriftsteller ist das Haus nach dem Tod von Heinrich Böll geblieben. Autorinnen und Autoren können in die

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Schlagwörter: ExilSchriftsteller