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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2023
Der Inhalt:
Leben & Kultur

Nahost-Konflikt
Im Gespräch bleiben

vom 17.10.2023
Sehnsucht nach Frieden: Graffiti an der Sperranlage zwischen Israel und Westjordanland. (Foto: imago images / NurPhoto / Beata Zawrzel)
Sehnsucht nach Frieden: Graffiti an der Sperranlage zwischen Israel und Westjordanland. (Foto: imago images / NurPhoto / Beata Zawrzel)

Sich zuhören, auch im schlimmsten Schmerz, das Gespräch nicht abbrechen: Wenige Tage nach dem Angriff der Hamas in Israel mit mindestens 1200 Toten unterstreicht die israelisch-palästinensische Friedensorganisation »Combatants for Peace« die Bedeutung des Dialogs. »In unseren Whatsapp-Gruppen senden sich israelische und palästinensische Mitglieder gegenseitig Gebete und Worte der Trauer und Liebe. Auf Hebräisch und Arabisch übermitteln sie Sicherheitsprotokolle und Praktiken zur Beruhigung einer Traumareaktion. Sie erkundigen sich nach den Familien der anderen, insbesondere nach denen, die auf der gegenüberliegenden Seite der Grenze zum Gazastreifen leben«, heißt es in einer Stellungnahme der NGO. Sie wurde 2005 von Menschen gegründet, die zuvor aktiv am Konflikt beteiligt gewesen sind – ehemalige israelische Soldaten und frühere paramilitärische Kämpfer von der palästinensischen Seite. Combatants for Peace ist davon überzeugt, dass sich der Israel-Palästina-Konflikt nicht militärisch lösen lässt. Die Organisation veranstaltet Treffen mit ehemaligen Kämpfern an Universitäten und Schulen und will so aktiv den israelisch-palästinensischen Dialog fördern.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 20/2023 vom 20.10.2023, Seite 59
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