Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2019
Der Inhalt:

Kasse zahlt Bluttest

vom 04.10.2019
Artikel vorlesen lassen
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

Digital-Zugang
  • diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
  • 4 Wochen für nur 1,00 €
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper ergänzend zu Ihrem Print-Abo

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen künftig die Kosten für den Bluttest auf Trisomie 21 (Downsyndrom). Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen beschlossen. Kassenleistung soll der Test aber »nur in begründeten Einzelfällen« sein, also nur, wenn eine Risikoschwangerschaft besteht und sich die Frau von einem Arzt hat beraten lassen. Das Alter der Schwangeren allein soll noch kein ausreichender Grund sein. Bei dem Bluttest werden Bruchstücke des kindlichen Erbguts im Blut der Mutter untersucht. Bislang haben die Krankenkassen bereits andere Tests wie die Fruchtwasseruntersuchung oder die Plazenta-Punktion übernommen. Diese können aber, anders als der Bluttest, zu Fehlgeburten führen. Wenn das Bundesgesundheitsministerium keine Einwände hat, werden die Kosten des Bluttests von 2021 an erstattet. Die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses ist auf breite Kritik gestoßen. Corinna Rüffer, behindertenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Deutschen Bundestag, befürchtet, dass mehr Frauen als bisher den Test nutzen werden und jede, die es nicht tut, sich rechtfertigen muss. Maria Flasbarth, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbunds, gibt zu bedenken, dass durch den Test ein größerer Druck auf schwangere Frauen entsteht. Sie sieht auch die Gefahr, dass mehr Kinder abgetrieben werden, wenn ein Downsyndrom festgestellt wird.

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.
Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00