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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 15/2018
Himmlische Klänge
Musik als spirituelle Kraft der Religionen
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 10.08.2018

Vor lauter Ideen ...

Zu: »Die geheimnisvolle Kraft der Kreativität« (13/18, Seite 42-45)

Dieser Artikel hätte sich dafür angeboten, auf eine Art und Weise geschlechtergerechte Sprache umzusetzen, die ich für praktikabel halte – und über die Sie ja in einem Pro und Contra »Geschlechtergerecht schreiben?« (Publik-Forum 12/2018) auch haben streiten lassen. Statt zu schreiben: »Künstler, Schauspieler, Politiker und Wissenschaftler« oder »Künstler, Komponisten, Erfinder und Dichter«, ließe sich wunderbar formulieren: »Künstler, Schauspielerinnen, Politiker und Wissenschaftlerinnen«. Susanne Hitz, Friesenheim

Die Erzählungen der Thora sind für mich beste Beispiele für kreative Offenheit. Obwohl sie keine Tatsachenberichte sind, vermitteln sie immer noch beispielhafte Orientierungslinien für gelingendes Miteinander aller Menschen. In dem Artikel habe ich die Begriffe »Spiel« (nur indirekt erwähnt) und »Imagination« vermisst. Christoph Müller-Luckwald, Bingen

Ähnlich den Bemerkungen, nichts zu tun, Tagträumer, dösen, »Default-Mode-Netzwerk« ..., drückt die Dichterin Mascha Kaléko ihre Kreativität poetisch als »Horizontale Muse« aus. Ein Auszug aus diesem Gedicht: »Senkrecht, benimmt sich mein Gehirn,/ Als wär es am Erweichen./ Doch waagrecht, wird die blöde Stirn/ Zum Füllhorn sondergleichen:/ Auf Wiesen und auf Chaisen,/ Auf Matten und auf Betten/ Kann ich mich vor lauter Ideen/ Nicht retten«. Solche Erfahrungen kann ich bestätigen. Wolf-Dieter Sigeneger, Pinnow

Bekennen – aber wie?

Zu: »Von der Lust, sich zu bekennen« und »Unser Dach« (13/18, Seite 26-29)

Christian Modehn liegt sicher nicht falsch mit der Forderung: »Wir brauchen eine neue Bekenntniskultur.« Die Lektüre seines Artikels hat mich allerdings enttäuscht. Denn Modehns bunte Mischung von »Bekenntnis«, »Beichte«, »Facebook«, »Smarties« usw. kann ich mit dem ursprünglichen Sinn und Verständnis von »Glaubensbekenntnis« in keine angemessene Verbindung bringen. Vielleicht schafft das ein »religionsphilosophische

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