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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2024
Der Inhalt:
Religion & Kirchen
Leben & Kultur
Gerade in der Krise sind wir auf Vertrauen angewiesen. Das Anliegen der Konferenz ist es, über die gegenwärtigen Verhältnisse hinauszublicken. (Foto: Felix Konerding)
Die Konferenz »Vertrauen – eine utopische Praxis?« in Lüneburg will das Vertrauen der Menschen in die Zukunft stärken. Wie geht das? Fragen an den Organisator Sven Prien-Ribcke./mehr

Interview mit Bernhard Pörksen
Darf man nichts mehr sagen, Herr Pörksen?

Die Meinungsfreiheit in Deutschland ist in Gefahr, heißt es oft. Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen findet das nicht. Er sieht dagegen eher das Kommunikationsklima am Rande des Ruins und sagt, wie es besser werden könnte.
von Matthias Drobinski vom 18.07.2024
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(Grafik: istock by Getty /wildpixel)
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Publik-Forum: Man darf ja nichts mehr sagen! Der Satz hat Konjunktur – in den Diskussionen über den Nahostkonflikt oder den Krieg Russlands gegen die Ukraine, in den Gender- und Rassismus-Debatten. Stimmt er? Haben sich die Meinungskorridore in Deutschland verengt?

Bernhard Pörksen: Der Satz begegnet mir häufig. Ich frage dann zurück: Wer ist »man«, was heißt »dürfen«, und was ist mit »nichts« gemeint?

Und was kommt dann dabei heraus?

Pörksen: Dass diese Formulierung meist für ein Unwohlsein steht, ein großes Unbehagen. Man kann in Deutschland seine Meinung frei äußern und sie verbreiten wie kaum jemals zuvor, das Netz macht es möglich. Aber es gibt dort Widerspruch, womöglich auch

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