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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2016
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

Von Tigern, Drohnen und Spionen

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 08.07.2016
Ist das Kunst oder politischer Aktivismus? Die Aktionen des »Zentrums für politische Schönheit« oder des Künstlerkollektivs »Peng!« erregen viel Aufmerksamkeit – und lassen dabei Grenzen verschwimmen
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Die vier Tiger, die mitten in Berlin durch eine Arena stromerten, waren echt. Und es war keine Zirkus-Manege, die zwei Wochen lang auf der Prachtstraße Unter den Linden aufgebaut war. Die Raubkatzen waren dort, um Flüchtlinge zu fressen – vorausgesetzt, die Bundesregierung verweigere einhundert Syrern, die hier ein Recht auf Asyl haben, die Einreise nach Deutschland. Als makaber und geschmacklos empfanden viele diese Aktion des Berliner »Zentrums für politische Schönheit« (ZPS).

Doch die Aktivisten des ZPS schossen zurück: Wirklich skandalös sei die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung, das Sterben auf dem Mittelmeer. Deswegen die Aktion »Flüchtlinge fressen – Not und Spiele«. Um aufzurütteln. Und um eine Abschaffung von Paragraf 63 (3) Aufenthaltsgesetz zu fordern. Dieses »Schleuser-Ermächtig

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