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Hoffen über die Pandemie hinaus

Immer mehr Menschen in Deutschland sind gegen Covid-19 geimpft, die Inzidenz sinkt rapide. Die Pandemie ist noch nicht vorbei – doch da ist Hoffnung: dass das nächste Schuljahr wieder ein »normales« werden könnte. Hoffnung auf eine Urlaubsreise im Sommer. Auf ein Familientreffen. Ein Besuch im Freilufttheater oder im Biergarten. Doch ungetrübt sind Vorfreude und Hoffnung nicht: Da ist Angst, eine Virusmutation könnte uns in den nächsten Lockdown zwingen. Da sind Frust und Ärger, Enttäuschung, Ratlosigkeit, wie es weitergeht. Da ist Trauer über Menschen, die an Covid-19 gestorben sind. Worauf also hoffen? Fünf Menschen aus Redaktion und Umfeld von Publik-Forum geben ihre Antwort darauf.
vom 25.06.2021
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Bu machen (Foto: istockphoto/Lepro)
Bu machen (Foto: istockphoto/Lepro)

Wir sind Rudelwesen: Wenn sogar die Liebsten uns zur Gefahr werden und wir ihnen, ist die Welt nicht mehr weit und rund, sondern schrumpft zusammen auf Zimmergröße. Nun dürfen wir die Fenster wieder öffnen. Die Gefahr ist nicht gebannt, aber, zumindest in unserem Teil der Welt, gezähmt. Die Pandemie hat viel bloßgelegt: Wir hatten Zeit, über Sinn und Unsinn unserer gesellschaftlichen und persönlich familiären Konstrukte und Priorisierungen nachzudenken.

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