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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2021
Gott in der Krise
Das Christentum, ein Irrtum der Geschichte? Was vom Glauben übrig bleibt
Der Inhalt:

VORGESPRÄCH
Performance in der Liturgie?

von Ulrike Scheffer vom 25.06.2021
In Marburg experimentiert Thomas Erne vom Institut für Kirchenbau mit Kunst im Gottesdienst
(Foto: Helge Articus, Articus & Röttgen)
(Foto: Helge Articus, Articus & Röttgen)
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Publik-Forum: Herr Erne, was kann man sich unter einem »Liturgy Specific Art Gottesdienst« vorstellen?

Thomas Erne: In der Gottesdienstreihe verbinden wir Liturgie und Performancekunst durch eine Kunstintervention im Altarraum, die sich auf biblische Texte bezieht. Kurz gesagt: Wir experimentieren mit der Liturgie des Gottesdienstes.

Warum holen Sie Kunst in die Kirche?

Erne: Wir haben den Eindruck, dass die Ausdrucksformen des christlichen Glaubens erschöpft sind. Es bedarf einer Revolution des Denkens und der Darstellung. Dafür muss es in den Kirchen Experimentierräume geben.

Der nächste Kunstgottesdienst findet am 4. Juli statt. Was haben Sie konkret geplant?

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