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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2018
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

Mehr Urwald in Thüringen

vom 22.06.2018
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Jedes Bundesland soll fünf Prozent seiner Wälder sich selbst überlassen, zu Urwäldern machen. Das sind die Maßgaben des NABU. Als eines der ersten Bundesländer hat Thüringen dieses Ziel im Koalitionsvertrag festgeschrieben. An elf Standorten sollen dazu Wälder, die bereits von einer forstlichen Nutzung ausgenommen wurden, für Besucher auf einem »Urwaldpfad« erlebbarer werden. Sie liegen im nördlichen Landesteil in der Hohen Schrecke, der Östlichen und Westlichen Hainleite, dem Bendelebener Wald sowie im Hainich. Das Konzept der Naturschutzorganisation WWF ist es , den »Urwaldpfad« für die Touristik interessant zu machen. Wappentier soll der Kardinalskäfer werden. Er gehöre zu den 115 Käferarten, die auf das Totholz in den Urwäldern angewiesen sind. 16 seien in den Thüringer Gebieten nachgewiesen worden.

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