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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2018
Streit ums Abendmahl
Der Ökumene droht der Totalschaden
Der Inhalt:

Junge Deutsche kulturell offen

vom 22.06.2018
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Rund die Hälfte aller Deutschen fordert, Zuwanderer sollten sich kulturell an die Mehrheitsgesellschaft anpassen. Das ist eines der Ergebnisse des Religionsmonitors 2017 der Bertelsmann Stiftung. Die Vorstellungen über ein gelingendes Miteinander in der Einwanderungsgesellschaft unterscheiden sich dabei deutlich zwischen den Generationen. »Je jünger, desto geringer der Wunsch nach Anpassung«, erläutert Yasemin El-Menouar von der Bertelsmann Stiftung. Der Umfrage zufolge wollen 66 Prozent der über Siebzigjährigen, dass sich Einwanderer kulturell anpassen. Dieser Anteil sinkt Schritt für Schritt mit jüngerem Alter der Befragten bis auf einen Anteil von 22 Prozent bei unter 25-Jährigen. »Junge Erwachsene wünschen sich mehrheitlich, dass alle Seiten aufeinander zugehen. Sie plädieren für ein Zusammenwachsen der Kulturen«, so das Fazit. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Je religiöser eine Person ist, desto häufiger spricht sie sich für ein Zusammenwachsen der Kulturen aus – und nicht für ein Nebeneinander, also eine kulturelle Eigenständigkeit, oder eine Anpassung allein aufseiten der Zugewanderten. Dies gilt gleichermaßen für Muslime und für Christen.

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