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Die Antreiber

Kirchenstrom, Holzpellets und preiswertes Recyclingpapier: Wie eine Umweltgruppe aus Potsdam die Kirchengemeinden für den Umweltschutz mobilisiert
von Josefine Janert vom 09.06.2017
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Werner Lehmphul setzt auch privat auf Umweltschutz. Er hat das Dach seines Wohnhauses in Potsdam mit Hanf aus der Uckermark gedämmt. Hanf sei umweltfreundlicher als die Isolierung mit dem Kunststoff Styropor, erzählt Lehmphul stolz, während er entschlossen die Treppe nach oben steigt. Er zeigt auf eine Stelle im Gebälk, wo der Hanf offenliegt und befühlt werden kann. Warm und trocken ist er und riecht vertrauenerweckend nach Heimat. Lehmphul strahlt. Früher hat er beim Wetterdienst gearbeitet und seine Kollegen schon in der DDR-Zeit mit Vorschlägen zum Umweltschutz traktiert. Damals wurden Wetterkarten auf Papier gezeichnet, die später massenweise im Müll landeten. Er suchte nach Wegen, den Papierverbrauch zu senken. »Wo immer kostbare Rohstoffe eingesetzt werden, müssen wir überlegen, wie wir sparsam damit umgehen«, sagt er in einem Ton, der keinen Widerspruch zulässt.

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