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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2020
Der Inhalt:
Dossier

Kirchen stehen zu ihrer Schuld

vom 15.05.2020
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75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben die Kirchen an den Tag der Befreiung gedacht und zu Frieden gemahnt. »Gegen das Vergessen und gegen alle Relativierung sagen wir: Ja, wir sind schuldig geworden. Wir haben ganz Europa und weite Teile der Welt ins Elend gestürzt«, sagte Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Er übertrug die Geschichte von Kain und Abel auf Deutschland. »Das Kainsmal auf dem Angesicht unseres Volkes hat nicht zu ewiger Verwerfung geführt. Unsere ehemaligen Feinde sind wieder auf uns zugegangen. Sie sind uns zu Freunden geworden … Nie mehr werden wir zulassen, dass sich der Ungeist wieder ausbreitet, aus dem millionenfacher Mord entstanden ist.« In einem bemerksenswert selbstkritischen Dokument hat sich zudem die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) mit der Rolle der katholischen Bischöfe während der Nazi-Zeit auseinandergesetzt. Darin heißt es: »Bei aller inneren Distanz zum Nationalsozialismus und bisweilen auch offener Gegnerschaft war die katholische Kirche in Deutschland Teil der Kriegsgesellschaft.« Zwar habe sich die Perspektive vieler Bischöfe im Lauf des Krieges verändert, doch »die Leiden der Anderen kamen nur ungenügend in den Blick.« Und weiter: »Indem die Bischöfe dem Krieg kein eindeutiges ›Nein‹ entgegenstellten, sondern die meisten von ihnen den Willen zum Durchhalten stärkten, machten sie sich mitschuldig am Krieg.«

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