Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2019
Ach, Europa
Vielfältig, widersprüchlich, wunderbar – die EU vor der Wahl
Der Inhalt:

Idealer Nährboden für Fanatiker

von Klemens Ludwig vom 10.05.2019
Sri Lanka: Ethnische Spannungen, religiöse Radikalisierung, ein Bürgerkrieg und das schwere Erbe der britischen Kolonialzeit machen es den islamistischen Terroristen leicht, Netzwerke des Hasses zu bilden
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Es war ein fatales Zusammenspiel von lokalen, radikalisierten Muslimen mit dem internationalen Netzwerk des Islamischen Staates (IS), das die verheerenden Anschläge auf Sri Lanka ermöglicht hat. Eine derartig diabolisch-perfekt geplante Terrorserie gleichzeitig an sieben Orten verlangt eine Erfahrung, über die nur der IS verfügt. Gleichzeitig werden genaue Kenntnisse vor Ort benötigt, die von der sogenannten National Thowheeth Jama’ath (NTJ), der »Nationalen Monotheisten Organisation«, eingebracht wurden. Der IS übernahm zwei Tage nach den Massenmorden die Verantwortung. Seiner Propaganda zufolge als »Rache für Christchurch«, wo Mitte März ein rechtsradikaler Täter in zwei Moscheen fünfzig Muslime ermordet hatte.

Dabei handelt es sich um di