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Das verwundete Geschlecht

Frauen, die beschnitten wurden, leiden körperlich wie psychisch. In einem Berliner Krankenhaus erhalten sie Hilfe
von Julia Beißwenger vom 11.05.2018
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Eine Gruppe afrikanischer Frauen lauscht der Somalierin Mahado. Die junge Frau, die in Wirklichkeit anders heißt, spricht, worüber die meisten Betroffenen schweigen: Genitalverstümmelung. In der Cafeteria des Krankenhauses Waldfriede in Berlin erzählt sie den anderen, dass sie in ihrem Heimatdorf einen alten Mann heiraten sollte. Doch sie hatte einen Geliebten, von dem ihre Familie nichts wusste. Die beiden flohen kurz nacheinander nach Deutschland, wollten heiraten.

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