40 Jahre Tschernobyl
Die unsichtbare Gefahr

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Vom GAU habe ich aus dem Radio erfahren. Das war Ende April oder Anfang Mai – es hat ja ein paar Tage gedauert, bis die europäische Öffentlichkeit erfuhr, was in Tschernobyl passiert war. An dem Tag war es für die Jahreszeit ungewöhnlich heiß und schwül, und wir waren richtig erleichtert, als es endlich anfing zu regnen. Wir sind rausgelaufen und haben im Regen getanzt. Erst später haben wir begriffen, dass das wahrscheinlich radioaktiv belasteter Regen war.
Nach Tschernobyl war das Verstörendste und das Prägendste: dass sich plötzlich der ganze Alltag veränderte, obwohl man die Gefahren nicht sah. Während der damalige Innenminister die Bedrohung herunterspielte, stand in den Zeitungen, wie hoch die Belastung in Lebensmitteln ist – in Käse, Kräutern, Obst, Gemüse. Ich habe mich danach gerichtet.
Hermine Oberück ist Fotografin und reiste mehrfach in die Sperrzone von Tschernobyl. Ihre Fotos sind noch bis 28. Mai in Hannover im Kulturzentrum Pavillon ausgestellt.




