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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2019
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»Pandabären der Weltgeschichte«

von Klemens Ludwig vom 08.03.2019
Sechzig Jahre nach der Besetzung ist Tibet zu einem chinesischen Disneyland geworden. Wie steht es um das Erbe im Exil?
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Schlechte Nachricht für Tibet-Besucher: Bis zum 1. April dürfen Ausländer nicht einreisen. Der Grund dafür liegt sechzig Jahre zurück – und noch immer fürchtet sich die vor Selbstbewusstsein strotzende Weltmacht China so sehr vor der Unzufriedenheit der Tibeter, dass sie ausländische Gäste lieber nicht im Land haben möchte.

Im März 1959 erlebte Tibet das größte Drama seiner Geschichte. Mao Zedong hatte bereits Anfang der fünfziger Jahre die »Heimkehr Tibets ins chinesische Mutterland« gefordert und die Volksbefreiungsarmee mobilisiert. Am 9. September 1951 erreichte sie die tibetische Hauptstadt Lhasa. Acht Jahre lang arrangierte sich die traditionelle tibetische Verwaltung mit dem chinesischen Militär. Am 10. März 1959 eskalierte die Lage, als der Dalai Lama nach Peking entführt werden sollte.

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