Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2018
Der Inhalt:

Ein freier Reformationstag

Norddeutsche führen den Feiertag wieder ein. Das verärgert jüdische Gemeinden
vom 09.03.2018
Artikel vorlesen lassen
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

Digital-Zugang
  • diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
  • 4 Wochen für nur 1,00 €
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper ergänzend zu Ihrem Print-Abo

Hamburg und Schleswig-Holstein haben sich schon entschieden; nun gibt es auch in Niedersachsen Zeichen dafür, dass der 31. Oktober wieder ein offizieller Feiertag werden könnte. Die Landesregierung bereitet einen entsprechenden Gesetzentwurf vor, Ministerpräsident Stephan Weil ist zuversichtlich: »Wir werden im Jahre 2018 einen zusätzlichen gesetzlichen Feiertag haben.« Da sich die Spitzen von SPD und CDU bereits für den Reformationstag starkmachen, ist die Sache ziemlich klar. Hauptgrund für die Initiative ist das Ungleichgewicht bei der Anzahl der Feiertage zwischen Nord- und Süddeutschland. Hamburg, Bremen und Niedersachsen gehören mit nur neun gesetzlichen Feiertagen im Jahr bundesweit zu den Schlusslichtern. Spitzenreiter auf der anderen Seite der Skala ist Bayern: Hier gibt es 13 arbeitsfreie Feiertage. Die Initiativen pro Reformationstag – auch in Bremen gibt es sie – bleiben nicht unkritisiert. Stefan Heße, Hamburgs Erzbischof, findet, der 31. Oktober markiere »die Spaltung der Christen vor allem in Deutschland«. Er sei kein glücklicher Feiertag. Noch ärgerlicher sind die jüdischen Gemeinden in Niedersachsen. Der Präsident ihres Landesverbandes, Michael Fürst, betrachtet die Entscheidung für den Reformationstag als »eine Belastung und einen Affront« im jüdisch-christlichen Verhältnis. Er habe von der evangelischen Kirche »mehr Demut erwartet angesichts der Tatsache, was Christen im Anschluss an Luthers antisemitische Ausfälle angerichtet haben«, sagt er der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Er, Fürst, werde dafür kämpfen, »dass dieser Tag nicht so ein schöner Tag wird, wie sich die Regierung das vorstellt«.

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.
Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00